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Was ist Diabetes?


Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die oft schwerwiegende Spätfolgen nach sich zieht. Menschen jeden Alters sind betroffen. Bei Diabetes produziert der Körper entweder kein Insulin mehr (Typ 1 Diabetes) oder das produzierte Insulin kann seine volle Wirkung nicht entfalten (Typ 2 Diabetes ). Insulin sorgt dafür, dass Zucker in das Innere der Körperzellen gelangen kann – es versorgt die Zelle also mit lebensnotwendigem „Treibstoff“.

Mehr Diabetiker als Grazer Statistik Geschätzte 300.000 – 320.000 Menschen haben in Österreich Diabetes (Diabetes Bericht 2004). Der Diabetes Atlas geht von 53 Millionen Menschen (in der Gruppe der 20-79 Jährigen) mit Diabetes in ganz Europa aus. 2025 sollen es schon 64 Millionen sein. Weltweit könnte die Anzahl der Betroffenen von 246 Mio. in 2007 (5,9% der Gesamtbevölkerung in der Altersgruppe von 20-79 Jahren) auf 380 Mio. in 2025  (= 7,1% der Gesamtbevölkerung) steigen.

Wie sich in Entwicklungsländern zeigt steigt mit der Zunahme des Wohlstandes das Vorkommen von Diabetes enorm. Ein Bericht der Economist Intelligence Unit zeigt, dass Indien 2,1% seines Bruttoinlandsproduktes für Diabetes und seine Folgen (inkl. Produktivitätsverlust) aufwendet.

5-15% der Diabetiker haben Typ-1-Diabetes, bis zu 95% Typ-2 (WHO).

Besonders von Diabetes mellitus Typ 2 sind immer mehr Menschen betroffen, da sein Auftreten neben genetischen Faktoren stark von der Lebensweise abhängig ist. Diabetes ist eine der häufigsten Folgen von starkem Übergewicht (Adipositas bei einem Body Mass Index>30). In Österreich sind laut Adipositas-Bericht 2006 bis zu 23 Prozent der Männer und bis zu 24 Prozent der Frauen adipös. Das Risiko an Diabetes mellitus zu erkranken, kann jedoch durch Gewichtsabnahme und vermehrte Bewegung drastisch reduziert werden.

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