|
|
 |
|
 |
 |
|
|
|
 |
 |
 |
 |
  
|
Meilensteine der Firmengeschichte
| Die Geschichte von Novo Nordisk erstreckt sich über einen Zeitraum von mehr als 80 Jahren. Sie beginnt im Jahr 1922 mit der Reise des dänischen Ehepaars August und Marie Krogh nach Amerika. August Krogh war Professor an der Universität Kopenhagen und erhielt 1920 den Nobelpreis für Physiologie. Seine Ehefrau Marie, eine Medizinerin, forschte auf dem Gebiet der Stoffwechselerkrankungen und litt selbst an einem Typ 2 Diabetes. Während ihres Aufenthalts in Amerika machten sie Bekanntschaft mit den kanadischen Forschern Frederick Banting und Charles Best, die Diabetes-Patienten mit einem Insulinextrakt aus der Bauchspeicheldrüse von Rindern behandelten. August und Marie Krogh kehrten aus Amerika zurück, im Gepäck die Erlaubnis, in Dänemark Insulin zu produzieren. |
| 1923 |
Nobel-Preisträger August Krogh, H.C. Hagedorn und A. Kongsted gründen das Nordisk Insulin-Laboratorium |
|
August Krogh, August Kongsted und Hans Christian Hagedorn. |
| 1925 |
Harald und Thorwald Pedersen gründen das Novo Therapeutic Laboratorium (wird 1931 zur Stiftung). |
| 1932 |
Die erste Diabetes Klinik, das Steno Memorial Hospital, wird als Stiftung von Nordisk gegründet. |
| 1938 |
Das Hvidore Hospital wird als Forschungsklinik für die Behandlung und Prävention des Diabetes mellitus von Novo gegründet.
Hvidore Hospital, 1938 |
|
Das Zinc-Protamin-Insulin, das Novo 1938 auf den Markt brachte. |
| 1946 |
Nordisk entwickelt das erste isophane (NPH) Insulin, mit dem (freie) Mischungen stabil herstellbar werden. |
| 1947 |
Penicillin - Novos erstes Produkt, das durch Fermentation hergestellt wird. |
Penicillin-Produkte. Alexander Fleming, der Entdecker des Penicillin, in seinem Labor |
| 1953 |
Novo entwickelt erste Verzögerungsinsuline mit einer Wirkdauer zwischen 16-23 Stunden für die konventionelle Insulintherapie. |
| 1961 |
Novo entwickelt das erste pH-neutrale Normalinsulin |
| 1964 |
Nordisk entwickelt das erste Insulin mit einer festen Kombination aus Normal- und Verzögerungsinsulin. |
| 1973 |
Nordisk Gentofte bringt das erste Wachstumshormon zur Behandlung von Minderwuchs auf den Markt, das aus menschlichen Drüsen gewonnen wurde.
Novo bietet erstmalig mehrfach chromatographisch gereinigte Monocomponent Insuline (MC) an, das reinste Insulin auf dem Markt. |
|
| 1974 |
Börseneinführung der B-Aktien von Novo an der Kopenhagener Börse |
|
Kopenhagener Börse am
17. Mai 1974 |
| 1981 |
Novo präsentiert in Österreich sowohl ein Estrogenmonopräparat als auch sequentielles Hormonpräparat zur Behandlung von klimakterischen Beschwerden.
Novo wird als erstes skandinavisches Unternehmen an der New Yorker Börse notiert.
|
| 1982 |
Novo bringt als erster Insulinhersteller humanes Mono-komponent Insulin auf den Markt - weltweit das erste Insulinpräparat, das durch ein gentechnisches Herstellungsverfahren genau dem menschlichen Insulin entspricht. |
Humaninsulin von Novo |
| 1985 |
Novo entwickelt mit NovoPen® den weltweit ersten Insulin-Pen - ein Injektionssystem im selben Format wie ein Füllfederhalter mit auswechselbaren Insulinpatronen. Damit wird das Basis-Bolus-Konzept bei der Insulinterapie etabliert. NovoPen® ist nicht mehr am Markt erhältlich. |
Der erste NovoPen® |
| 1988 |
Nordisk Gentofte führt erstmals humanes biosynthetisch modifiziertes Wachtumshormon ein. |
| 1991 |
Novo Nordisk führt in Österreich die erste kontinuierlich kombinierte Östrogen-Gestagen-Substitution für Frauen in der Postmenopause ein. |
| 1992 |
Die traditionsreichen Krankenhäuser Steno Memorial Hospital und Hvidore Hospital schließen sich zum Steno Diabetes Center in Dänemark zusammen. |
|
Forschungslabor Malov im Nordwesten von Kopenhagen |
| 1995 |
Novo Nordisk bringt mit dem NovoPen® 3 erstmalig Farbe in die Insulintherapie; die Pens sind in rot und blau erhältlich. Die Farbcodierung hilft Patienten, Verwechslungen verschiedener Insuline zu vermeiden. |
Der NovoPen® 3 |
| 1996 |
Novo Nordisk engagiert sich im Bereich der Blutgerinnung und stellt erstmalig einen rekombinanten aktivierten Gerinnungsfaktor VII zur Verfügung. Dieses Präparat wird zur Behandlung von hämophilen Patienten eingesetzt, die gegen herkömmliche Faktoren-Konzentrate Antikörper bilden. Darüber hinaus wurde der rekombinante aktivierte Faktor VII (rFVIIa) auch für die Behandlung der erworbenen Hemmkörper-Hämophilie zugelassen; eine sehr seltene Erkrankung, die gerinnungsgesunde Personen betrifft und mit einem hohen Sterberisiko verbunden ist. |
| 2000 |
Am 14. November 2000 organisiert sich Novo Nordisk neu und der ehemalige Enzym Business Bereich wird als eigenständige Firma mit dem Namen Novozymes ausgegliedert. |
| 2001 |
"Eine Insulin-Injektion muss nicht schwieriger sein als die Bedienung einer Eieruhr" ist das Motto für die Fertigspritze InnoLet®, die Diabetikern mit visuellen oder feinmotorischen Einschränkungen eine größere Unabhängigkeit von Fremdhilfe bei der täglichen Insulin-Injektion ermöglicht. |
|
|
| 2004 |
Novo Nordisk Österreich bringt ein neues langwirksames modernes Insulin (Insulindetemir) auf den Markt, das im Vergleich zu bisher erhältlichen langwirksamen Insulinen zu einer besseren Vorhersagbarkeit des täglichen Blutzuckerverlaufes führt. Es ist als Penfill® für die NovoPen® Familie und als Fertigpen (FlexPen®) erhältlich.
|
| 2006 |
Mit Januar 2006 kommt der neue NovoPen® 4 in Österreich auf den Markt. Der NovoPen® 4 ersetzt sukzessive den NovoPen® 3 und bietet Menschen mit Diabetes noch mehr Einfachheit in der Bedienung und Verlässlichkeit bei der Insulininjektion.
|
|
|
|
|
|
2008
|
Seit 2008 ist in Österreich das Biphasische Insulinaspart 70, ein einzigartiges Mischinsulin mit dem Mischungsverhältnis 70% kurzwirksames Insulin und 30% langwirksames Insulin, als Penfill® für den NovoPen® 4, als einem der ersten Länder weltweit, erhältlich. |
|
|
|
|
|
2010
|
Novo Nordisk bringt Liraglutide, das erste humane GLP 1 (Glucagon-Like-Petide) Analogon in Österreich auf den Markt. Liraglutide wird mahlzeitenunabhängig einmal täglich angewendet wird. Mit einer Homologie von 97 Prozent ist es fast identisch mit natürlichem GLP-1. Es regt die Insulinsekretion blutzuckerabhängig an, d.h. es wirkt nur dann, wenn der Blutzuckerspiegel hoch ist und zeigt somit ein sehr geringes Hypoglykämierisiko. Die Behandlung mit Liraglutide unterstützt die Patienten bei einer dauerhaften Gewichtsreduktion, indem es das Sättigungsgefühl verstärkt und somit eine geringere Kalorienaufnahme erleichtert.
|
|
|
nach oben
|
| |
|
|
| |
|
|
|
|
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
|