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Diabetesdiagnose
Wie stellt der Arzt die Diagnose?
Üblicherweise wird der Nüchternblutzucker bestimmt. Bei Gesunden liegt dieser Wert unter 100 mg/dl. Misst man an mindestens zwei verschiedenen Tagen Werte von 126mg/dl oder darüber, stellt der Arzt die Diagnose Diabetes mellitus. Als weitere Methode steht der orale Glukosetoleranztest zur Verfügung: man trinkt 75g Zucker in Wasser aufgelöst. In gewissen Abständen wird der Blutzuckerwert überprüft. Bei einem Wert über 200 mg/dl nach 2 Stunden spricht man von Diabetes mellitus.
Bei Selbsttests mittels Urinteststreifen ist Vorsicht geboten: ab einem Blutzuckergehalt von ca. 180 mg/dl kann die Niere den überschüssigen Zucker nicht zurückhalten und er wird aus dem Körper geschwemmt (Nierenschwelle). Diese Methode reagiert daher erst bei relativ hohen Werten und ist sehr ungenau, kann aber auf eine bestehende Krankheit hindeuten.
Diagnosekriterien
(Auszug ÖDG Leitlinien 2007)
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Werte in mg/dl
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normal
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gestörte Werte
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diabetisch
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Nüchternwert*
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<90
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90-109
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≥110
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2h nach dem Essen*
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<140
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140-199
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≥200
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*gemessen aus kapillärem Vollblut
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