Österreich

Diabetes Wissen

„Diabetes ist eines der größten Gesundheitsprobleme des 21. Jahrhunderts. Die Wachstumsraten betragen rund vier bis fünf Prozent pro Jahr. Jedes Jahr leben mehr und mehr Menschen mit dieser Erkrankung. Wir sehen weltweit eine Diabetes-Welle auf uns zurollen. Bis 2030 wird es in Österreich vermutlich 800.000 Betroffene geben. Alle 50 Minuten stirbt ein Österreicher and den Folgen von Diabetes.“, erklärt OA Dr. Helmut Brath, von der Diabetesambulanz des GZ Süd der Wiener Gebietskrankenkasse und Erster Sekretär der Österreichischen Diabetes Gesellschaft bei der Pressekonferenz der ÖDG (5.4.2016).

 

Formen des Diabetes

Diabetes kann viele Ursachen haben und deshalb unterscheidet man verschiedene Formen der Erkrankung. Etwa zehn Prozent der Betroffenen haben Typ-1-Diabetes und rund 90 Prozent Typ-2. Darüber hinaus gibt es weitere seltenere Formen – Diabetes kann zum Beispiel in der Schwangerschaft auftreten, durch einen genetischen Defekt bedingt sein oder aufgrund von anderen Erkrankungen oder Medikamenten entstehen.

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Diagnose

Das Kennzeichen einer Diabeteserkrankung ist ein zu hoher Blutzuckerspiegel außerhalb des Normalbereichs. Die Österreichische Diabetes Gesellschaft empfiehlt die Untersuchung von bestimmten Blutwerten, um die Diagnose zu stellen. Hierzu zählen beispielsweise die Bestimmung des Nüchternblutzuckers, der Glukosebelastungstest, welcher die Blutzuckerwerte nach einer Standardmahlzeit misst, und der HbA1C-Wert, das sogenannte Blutzuckergedächtnis. 

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Diabetestherapie

Die Wahl der individuellen Therapieform hängt stark vom Krankheitsstadium und vom persönlichen Tagesrhythmus ab und davon, ob und wie viel Insulin noch in der Bauchspeicheldrüse produziert wird.

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Diabetische Folgeerkrankungen

Langfristig kann ein dauerhaft zu hoher Blutzucker infolge eines nicht oder unzureichend behandelten Diabetes zur Schädigung von Blutgefäßen und Organen führen. Von Folgeerkrankungen häufig betroffen sind beispielsweise Augen, Nieren, Nerven und das Herz-Kreislauf-System.

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